Veröffentlicht am Dienstag, 16. April 2013 09:55
Geschrieben von Greta Clasen
 
Zecken: Wie Sie Ihre Hunde schützen können

Endlich Frühling und dann das: Zecken. Die lästigen Biester können den Vierbeinern das Spazieren gehen und Herumtollen so richtig verderben. Das Gefährliche dabei ist, dass durch den Zeckenstich viele Krankheiten wie Borreliose übertragen werden können. Auch Sie sind in Gefahr, wenn die Zecken von Ihren Lieblingen in die Wohnung getragen werden und sich irgendwann vollgesaugt von Ihrem Tier lösen. Nach einiger Zeit suchen sich die Zecken wieder ein neues Opfer - da bietet sich auch der Mensch an. Nur wie kann man Hund & Katze und letztendlich sich selbst vor den Viechern schützen?


Zecken Wie Sie Ihren Hund schtzenSchutzmaßnahmen

Der sicherste Schutz ist natürlich das Meiden von Gebüschen, hohem Gras und feuchtwarmen Plätzen, in denen sich Zecken am liebsten aufhalten. Beim Spazierengehen ist das aber auch eine große Einschränkung für die Hunde und den Weg von Katzen kann man schon gar nicht kontrollieren. Vorbeugend sollte man in jedem Fall täglich und immer nach dem Ausgang, den Körper seines Lieblings gründlich absuchen. Viele Zecken krabbeln noch lange im Fell herum, bevor sie eine geeignete Stelle gefunden haben und können einfach entfernt werden.


Im Zweifel sollte man sein Haustier aber immer zusätzlich schützen. Das geht in Form von Anti-Zecken-Mittel, das sind oft kleine Pipetten mit einer Flüssigkeit, die meistens den Wirkstoff Fipronil enthält. Dieser legt das Nervensystem der Zecken lahm und führt innerhalb von 48 Stunden zum Tod des Parasiten. Durch das Drücken der Pipette wird die Flüssigkeit tropfenweise auf der Haut in der Nacken- und Schulterblätterregion verteilt. Die Wirkdauer beträgt bei Hunden in der Regel vier Wochen, bei Katzen zwei Wochen. Ein Tierarzt kann hier das geeignete Präparat für Ihr Haustier empfehlen.



Der Schutz vor Borreliose ist mit Impfungen zumindest bei Hunden möglich. Überträgt eine Zecke die Borrilien kommt es zu Fieber und Appetitlosigkeit bis hin zu Gelenkentzündungen und Schädigungen des Nervensystems. Leider ist diese Impfung kein Garant, nicht an Borreliose zu erkranken und sie ist kostenintensiv. Letzteres kann jedoch durch eine Hunde- bzw. Katzenkrankenversicherung abgedeckt werden.


Wenn die Zecke trotzdem beißt - Das richtige Entfernen von Zecken

Trotz aller Vorsicht kann es natürlich trotzdem einmal passieren, dass sich Zecken am Haustier festsaugen. Dann gilt es sie so schnell wie möglich und sorgfältig mit dem Werkzeug seiner Wahl zu entfernen. Empfohlene Werkzeuge sind die Zeckenzange, Zeckenpinzette und Zeckenkarte. Sie müssen möglichst hautnah am Kopf der Zecke angesetzt werden. Dabei muss man unbedingt darauf achten, die Zecke nicht zu fest zu drücken, da dann ihr Inhalt mit den Erregern wieder in das Haustier fließt. Anschließend müssen Sie die Zecke kontrolliert herausziehen, wobei die Drehbewegung am effektivsten sein soll, um sie vollständig zu entfernen.


Was tun, wenn der Zeckenkopf stecken bleibt?

Keine Panik, denn es handelt sich bei den Rückständen gar nicht um den Kopf, sondern um Überbleibsel und Widerhaken des Stechrüssels der Zecken. Sie werden nach einiger Zeit vom Körper abgestoßen. Dennoch sollte man die Einstichstelle noch einige Tage beobachten und sich im Zweifel an den Tierarzt wenden.

Quelle: Agila http://www.agila.de/images/agilalogo.png
 
 
Tumore und andere Schwellungen bei unseren Hunden   
 
Uah, nun mal nicht gleich Panik schieben, wenn man mal einen Knubbel oder ähnliches beim Hund ertastet.
Ja ich weiss, fällt schwer... aber meist sind es harmlose Schwellungen, wie ein Grützbeutel oder auch mal ein Bluterguss.
Allergien:
Bei einer Allergie z.b. kann unser Hund Schwellungen über den ganzen Körper zeigen, rote Stellen, die ihn jucken, Quaddeln oder auch richtige Beulen. Eine Allergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion unseres Hundes auf irgendeine Ursache. Du siehst schon an der Erklärung, daß es garnicht so einfach ist, herauszubekommen worauf unser Hund allergisch reagiert. Dies kann z.b. ein Insektenstich gewesen sein, eine Futterumstellung, das jährliche Spritzen der Bauern auf die Felder oder auch eine erblich bedingte Erkrankung.

Eine Allergie geht meist auch mit Juckreiz einher und aus den Rötungen können sich schnell Ekzeme bilden, sowohl trockene wie auch nässende. Je nachdem wie stark die Allergie ausfällt, kommt es auch zu Ausfluss aus Nase und Augen, Durchfall und Erbrechen.

Wenn es nur ein akuter Zustand ist oder man eben auch weiss, daß der Hund auf bestimmte Sachen allergisch reagiert, kann man seinem Hund helfen mit Calcium Trinkampullen und aus der Homöopathie Engystol Trinkampullen zur Unterstützung der Entgiftung des Körpers. Die Dosierung richtet sich je nach Grösse des Hundes.
Wenn dieser Zustand mehr als zwei Tage anhält oder Dein Hund deutlich leidet, würde ich einen Tierarzt aufsuchen. Durch langes Selbstrumdoktorn verschleiern wir nur die ursprüngliche Ursache und machen es unserem Tierarzt umso schwerer, die wahre Ursache zu finden und zu bekämpfen. In chronischen Fällen kann man auch mal mit seinem Tierarzt über eine Eigenbluttherapie sprechen, denn diese verspricht oftmals eine Heilung.
Eingeweidebruch = Hernie:
Bei einem Eingeweidebruch stülpen sich sackartig Darmteile oder Organe aus der Bauchhöhle hervor in einen sogenannten Bruchsack. Dieser entsteht durch anatomisch vorgeformte Schwachstellen der Bauchwand.
Diese sogenannten Brüche können verwachsen, beweglich oder auch eingeklemmt sein. Bei einer Einklemmung besteht akute Lebensgefahr. Auftreten können diese Brüche in der Nabelgegend, der Leiste, dem Hoden oder auch dem Zwerchfell.

Meist stellt man es fest, wenn man eine Beule beim Kraulen findet und diese sich leicht verstreichen lässt, gleich aber wieder auftritt. Häufig zu finden bei einem Nabelbruch eben diese haselnussgrossen Wölbungen.
Du solltest auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen!
Furunkel oder Abszess:
Ein Abzess bildet sich aus einer Eiteransammlung in einem Hohlraum, der durch die Zerstörung des umliegenden Gewebes gebildet wurde. Oft passiert dies nach einer Beisserei.
Man kann dann eine Delle fühlen, die sich heiss anfühlt und wo der Hund auch bei der leichtesten Berührung grosse Schmerzempfindlichkeit zeigt.
Ist dieser Abzess an einer Stelle wo Dein Hund nicht ran kann, kannst Du eine Zugsalbe aus der Apotheke draufschmieren, die den Eiter herauszieht. Wenn er es aber ablecken kann, solltest Du diese nicht verwenden.

Bei schlimmen Abzessen muss der Tierarzt es aufschneiden, damit die Erreger nicht in den ganzen Organismus kommen und zu einer Blutvergiftung führen. Also wenn Dein Hund auch ein schlechtes Allgemeinbefinden zeigt, bitte nicht selber rumdoktorn, sondern möglichst rasch zum Tierarzt.
Geschwulst oder Tumor:
Was ist überhaupt ein Geschwulst oder Tumor? Nun ja eigentlich ist es ein tastbarer Knoten im Gewebe, genauer gesagt: Hierbei entsteht aus Überproduktion körpereigener Zellen eine Neubildung von Gewebe. Dies kann vom eigenen Organismus nicht mehr kontrolliert werden, da dieses Tumorgewebe enthemmt wächst und auch in anderes Gewebe einfach ohne Rücksicht hineinwächst.
Gleich mal vorab, nicht jedes Geschwulst ist ein bösartiger Tumor! Hunde haben desöfteren Geschwülste, die sich als völlig harmlos herausstellen, besonders auch im Alter. Also erst einmal Ruhe bewahren und beobachten! Als kleiner Tip: notiere Dir das Datum, wann Du es festgestellt hast und die festgestellte Grösse. (lässt sich gut mit Früchten vergleichen, also haselnussgross, walnuss, usw.) Nun kontrolliere in regelmässigen Abständen, ob es sich verändert in der Grösse und schreib es Dir auf. Dies hat den Vorteil das Du Deinem Tierarzt detailierte Angaben machen kannst.
Wächst das festgestellte Geschwulst nur langsam und ist gegenüber dem anderen Gewebe gut abgrenzend fühlbar, ist dies schon mal ein gutes Zeichen, daß es sich nicht unbedingt um ein bösartiges Geschwulst handeln muss. Wächst es dagegen sehr schnell und ist kaum abgrenzbar zum anderen Gewebe fühlbar, sollte man baldmöglichst einen Tierarzt aufsuchen und es abklären lassen. Oft bilden sich nämlich bei bösartigen (malignen) Tumoren sogenannte Tochtergeschwülste (Metastasen) an anderen Stellen des Organismus.

Tumore findet man verstärkt in der Milchleiste der Hündin, an Prostata und Hoden der Rüden, um den After herum, an der Schilddrüse und in der Maulhöhle. Dies können harmlos/gutartig sein, sogenannte benigne Tumore, sie können aber auch bösartig sein, sogenannte maligne Tumore. Krebsarten bei unseren Hunden gibt es viele: Knochenkrebs, Lymphdrüsenkrebs und auch Krebserkrankungen des Immunsystems. Auch an den inneren Organen können sich Tumore bilden ( Niere, Leber, Lunge ) die wir natürlich nicht rechtzeitig erkennen und darum besonders gefährlich sind und in den meisten Fällen auch unheilbar.
Häufig auftretende verdickte Stellen sind auch bei Hündinnen zu finden während sie scheinschwanger oder läufig sind, diese sind aber meist hormonell bedingt und verschwinden nach Abklingen wieder.
Grützbeutel:
Grützbeutel findet man bei Hunden des öfteren und sind kein Grund zur Sorge. Natürlich erschrickt man zuerst, fühlt man doch erstmal nur einen Knubbel. Wenn dieser dann auch noch sehr schnell wächst, bekommt man oft Angst. Häufig stellt es sich aber dann als harmloser Grützbeutel heraus.

Hierbei sammelt sich Flüssigkeit in einem Hohlraum, einer sogenannten Kapsel, dies fühlt sich dann an wie ein mit Wasser gefüllter Beutel. Es gibt sie von haselnussgross bis hin zu der Grösse einer Faust. Will man sie entfernen, dann sollte man dies vom Tierarzt machen lassen, denn sie müssen sorgfältig entfernt werden. Ein einfaches Aufschneiden wie oft empfohlen wird, hilft nicht auf Dauer, denn es läuft dann zwar die Flüssigkeit heraus, aber diese sammelt sich dort immer wieder neu. Richtig entfernt wird die ganze Kapsel, also die Flüssigkeit mitsamt der Hülle.
Insektenstiche:
Im Normalfall wird ein Insektenstich bei unserem Hund kaum bemerkt, da der Hund sich meist nur juckt und vielleicht ein wenig unruhig durch die Juckerei ist. Aber es gibt auch Insektenstiche, die unserem Hund sehr schaden können, zum Einen je nachdem an welcher Stelle das Insekt zugestochen hat oder zum Anderen um welches Insekt es sich handelt und welche Erkrankungen es übertragen kann. Gefährliche Insekten, wie die Sandmücke (die Überträger von Leishmanien) kommen auch in Deutschland vor!

Wird unser Hund z.b. am Hals oder Maul gestochen oder sogar im Maul, dann sollte man dafür sorgen, daß diese Stelle nicht zu sehr anschwillt und es evtl. dadurch zu Atemnot kommt. Man kann den Hals mit Eis kühlen, man kann auch Eiswasser in kleinen Schlucken verabreichen oder ihn Eiswürfel lutschen lassen. Allerdings muss man hier auch aufpassen, daß es nicht zuviel des Guten wird, sonst quittiert der Magen-Darm-Trakt dies mit Durchfall.
Auch würde ich persönlich sofort zum Tierarzt fahren, da bei einem Stich in die Zunge z.b. akute Erstickungsgefahr droht. Unser Tierarzt kann dann mit Kortison oder anderen abschwellenden Mittel für schnelle Linderung sorgen.
Daneben gibt es auch bei Hunden Allergiker, die z.b. auf einen Bienenstich mit starkem Hecheln, Erbrechen, Krämpfen, Atmungsschwierigkeiten oder Ohnmacht reagieren. Auch hier ist wieder schnelles Handeln gefragt und der Tierarzt muss hinzugezogen werden.
Verdickte Talgdrüsen:
Auch Talgdrüsen können, wie bei uns Menschen, verstopfen und es entwickeln sich mehr oder weniger grosse "Pickel". Hierbei sammelt sich entweder übermässig viel Talg oder aber durch eine Verstopfung der Drüsen kann dieser nicht wie normal entweichen. Ist dies nicht übermässig gross oder störend, wird meist nichts unternommen, ansonsten werden diese durch den Tierarzt entfernt.

Hiermit ist aber nicht die Talgdrüsenerkrankung namens Sebadentitis gemeint, bei der die Ursache in einer Autoimmunerkrankung vermutet wird. Bei einer Sebadentitis entzünden sich die Talgdrüsen bzw. es kommt zu einer körpereigenen Selbstzerstörung der Talgdrüsen. Als Folge kommt es zu büschelweisem Haarverlust, die betroffenen Hautstellen werden schuppiger und dicker. Leider ist bei dieser Erkrankung der Hundeorganismus sehr anfällig für Sekundärerkrankungen, was zu Juckreiz, Ekzemen, nässenden Wunden etc. führen kann. Hier gilt es vor allen Dingen den Schutzmantel Haut zu stabilisieren und unterstützen. Der Nachweis dieser Erkrankung erfolgt durch eine Biopsie.


Quelle: hundohneleine.de
 

 

Staupe Infektionskrankheit


Die Staupe ist eine der bekanntesten und gefürchtetsten Infektionskrankheiten der Hunde. Man kennt sie seit dem 18. Jahrhundert. Sie war jedoch in Deutschland lange verschwunden geglaubt, bis nun wieder seit einem Jahrzehnt vermehrt Fälle auftraten, die von den Syptomen unerfahrenen ejungen Tierärzten erst gar nicht erkannt wurden.

Als Ursache für das Wiederauftreten werden unter Fachleuten die Tierimporte aus dem osteuropäischen Raum diskutiert, eine zunehmende Impfmüdigkeit oder eine spontane Änderung der in der freien Natur vorkommenden Virusstämme, gegen die bisher verwendeten Impfstoffe in Europa möglicherweise keinen vollständigen Schutz bieten. Sicher ist bisher nur, dass die Krankheit wieder Hunde befällt.

Der Hund kann sich nicht nur durch Kontakt mit einem anderen Hunden anstecken. Gefahr droht zum Beispiel auch beim Waldspaziergang, weil Marder und Frettchen (und andere Fleischfresser) die Krankheit übertragen können.

Die Staupe kann akut, subakut oder chronisch verlaufen. Je nach den dominierenden Symptomen spricht man von der katharrhalischen, gastrischen, respiratorischen, pneumonischen, nervösen Staupe oder auch vom Hard-pad-Syndrom (rissige Ballen), wobei im Verlauf der Erkrankung oft die eine Form in die andere übergeht.

Ein infizierter Hund scheidet mit sämtlichen Sekreten und Exkreten das Virus (Tröpfcheninfektion) aus, das anschliessend von einem anderen Tier direkt oder durch Einsaugen aufgenommen wird, so dass es in das lymphatische Gewebe des Waldeyer`schen Rachenringes oder der Bronchiallymphknoten gelangt, in denen es sich vermehrt.

Am dritten bis vierten Tag nach der Infektion gelangt das Virus von dort ins Blut (virämisches Stadium). Von diesem Zeitpunkt an lässt sich das Virus in Milz, Lymphknoten und Thymus nachweisen, später auch im Darm. Besteht ein Antikörpermangel des infizierten Tieres, kann es auch zur nervösen Form der Staupe im Zentral-Nerven-System kommen.

Erste Krankheitsanzeichen treten etwa eine Woche nach der Ansteckung auf. Sie beginnen sehr schnell mit hohem Fieber, Haarausfall, Appetitlosigkeit, Mattigkeit, die bis zur Bewegungsunfähigkeit führt. Begleitet werden diese Symptome von anfänglich wässrig-klarem Augen- und Nasenausfluß, der dann zähflüssig wird.

Dieser Ausfluss ist hoch ansteckend. Entweder unmittelbar danach - oder nach einer fieberfreien Phase der scheinbaren Erholung - können weitere Symptome auftreten.

Die Ausprägung der Symptome hängt vom Individuum ab, vom Alter des Tieres, der Immunwirkung, der Virulenz des Erregers und der Art der Sekundärerreger, besonders, wenn es sich dabei um andere Viren wie Parvo oder Corona handelt.

Meist kommt zeitgleich mit der Phase der Virämie ein erster Fieberschub, begleitet von einem leicht gestörten Allgemeinbefinden, Anorexie (keine Futteraufnahme) und/oder einer Konjunktivitis (Bindehautentzündung). Diese Phase bleibt oft unbemerkt oder sie führt - in der akuten Form der Staupe - zum Tod.

Im Verlauf der Organbesiedlungen und einer Immunsuppression treten sekundäre Infektionen und meist ein weiterer Fieberschub auf. Ein sicherer Verlauf ist vorwiegend im Alter von drei bis sechs Monaten (Schmelzdefekte - das "Staupegebiss" ) zu erwarten, bei geschwächten ungeimpften Hunden oder manchmal auch bei alten Tieren, die nicht mehr nachgeimpft wurden.

Die Form im Darmkanal zeigt folgende Symptome: Erbrechen, Durchfall, Austrocknung und rasche Abmagerung. Ein Durchfalleintritt vor oder mit respiratorischen Symptomen ist immer ein deutliches Signal einer möglichen Staupeinfektion.

Eine besonders gefürchtete Komplikation ist die nervöse Form der Staupe. Dabei verursacht das Staupevirus Schädigungen am Gehirn. Das äussert sich in psychischen Veränderungen, Zittern, Gleichgewichtsstörungen, Lähmungen und Krampfanfällen.

Der Schweregrad der verschiedenen Formen kann variieren. Die nervöse Form endet jedoch immer tödlich und erfordert, dass der Hund eingeschläfert werden muß.

Die einzig wirksame Methode, Hunde gegen die Staupe zu schützen, ist die konsequente Impfung. Die Grundimmunisierung in der deutschen tierärztlichen Praxis erfolgt als erste Impfung gegen Staupe (und Parvo) bei hoher Infektionsgefahr in der fünften bis sechsten Lebenswoche, sonst zwischen der siebten und achten.

Die Nachimpfung sollte dann je nach Gefahr zwischen der zwölften und sechzehnten Lebenswoche erfolgen. Danach ist eine jährliche Impfung angebracht - nach hiesigem Verständnis.

Bei der Impfpraxis gehen die Diagnosen und Erfahrungen der europäischen und US-amerikanischen Tierärzte auseinander. In den USA geht man von einer Sterberate von 80 Prozent aus. Von den Überlebenden haben etwa die Hälfte mehr oder weniger schwere unheilbare neurologische Schäden, vor allem epileptische Anfälle die oft ein Einschläfern nach scheinbar überstandener Krankheit (manchmal erst Monate später) nötig machen.

Vor einigen Jahren und dieses Jahr wieder wurden auch Seehunde an der Nordsee von einer Art der Staupe befallen.


Quelle:hundezeitung.de

 

 

Ellenbogengelenk-Dysplasie


Immer mehr mittelgrosse und grosse Hunde wie zum Beispiel Rottweiler, Berner Sennenhund und Retriever leiden an Ellenbogengelenk-Dysplasie. Der Do-Khyi-Club Schweiz (DKCS) hat als erster Spezialhundeverein Europas die Untersuchung auf dieses Problem in seine Zuchtordnung aufgenommen. Der nachfolgende Text stammt mit freundlicher Genehmigung vom DKCS.

Vier dieser Missbildungen haben die folgenden wissenschaftlichen Namen:

•OCD: Osteo Chondrose Dissecans des medialen Abschnittes der Trochlea Humeri,
•und Osteochondrose am Humers Kopf, vereinfacht: Knorpel-Knochen-Erkrankung.
•FPC: Fragmentierter Processus Coronideus medialis, auch gebrochener innerer Kronenfortsatz genannt.
•IPA: Isolierter Processus Anconaeus. Dies bedeutet, dass der Krümmungsfortsatz des Ellenbogenhöckers lose ist.

Diese Abweichungen werden unter dem Kürzel ED zusammengefasst. Das Fatale bei der ED ist, dass die oben aufgeführten Erkrankungen, oder besser gesagt deren Folgen, sowohl einzeln als auch kombiniert auftreten können. Der Hund leidet unter schmerzhafter Lahmheit, bewegt sich nur, wenn es eben sein muss, und auch die Gliedmassen können Fehlstellungen aufweisen. Die Beschwerden treten meistens während der stärksten Wachstumsphase, also zwischen dem vierten bis achten Monat auf. Oft gibt es zwischen den verschiedenen Erkrankungen in Ellenbogengelenk nur geringfügige Unterschiede. Es ist darum sehr wichtig, einwandfreie und qualitativ hochwertige Röntgenaufnahmen zu machen, um zu einer richtigen Diagnose zu kommen. Es empfiehlt sich daher, einen Spezialisten aufzusuchen.

Mögliche Ursachen für ED

1. Eine starke Überbelastung in der Wachstumsphase, lange anstrengende Spaziergänge, Fahrradfahren oder übermässiges Treppensteigen.
2. Zu reichliche Fütterung, „hochwertiges" Welpenfutter oder Zufügen von extra Vitaminpräparaten an ausgewogenes Futter, das bewirkt eine Störung des Calcium/P-Verhältnisses.
3. Erbliche Veranlagungen, obwohl sich bei diesem Punkt die Geister scheiden, dann man weiss noch nicht, welche Faktoren erblich sind.
4. Unfälle, schwere Stürze, Verstauchungen, Brüche und Tumore können ebenfalls ED verursachen.

OCD
Während der Wachstumsphase kann es vorkommen, dass Knorpel nicht verknöchern. Diese Stellen bleiben dann dick und sehr empfindlich. Der Knorpel kann sich von der Unterschicht des Gelenks teilweise oder auch ganz ablösen und lose im Gelenk liegen bleiben. Der darunter liegende Knorpel verwächst sich jedoch nicht mit dem abgerissenen Stück und er füllt auch das entstandene „Loch" nicht wieder auf. Durch diese Unregelmässigkeiten im Gelenk entsteht Verschleiss. OCD offenbart sich häufig so rund nach vier bis sieben Monaten und kommt meist beidseitig vor. Rüden erkranken in der Regel häufiger als Hündinnen.

Bewiesen ist, dass eine zu reichliche Fütterung (Welpenfutter!) und damit verbunden ein zu hoher Calciumwert OCD verschlimmert. Meistens handelt es sich um grosse, viel zu schwere Tiere, die nach aussen gedrehte Vorderbeine aufweisen („französisch stehen"). Eine Operation (Abkratzen der Knorpelschicht) ist notwendig, garantiert aber keine hundertprozentige Heilung.

FPC
An der Innenseite des Ellenbogens finden wir an der Elle ein Kochen-Stückchen, das den Namen Processus Coronoideus trägt. Wenn er während der der Wachstumsphase nicht richtig verknöchert, ist er instabil und kann abbröckeln, um dann lose im Gelenk liegen zu bleiben. Diese abgelösten Stücke verursachen immer einen Verschleiss im Gelenk (Arthrose). Es ist sehr schmerzhaft. Die Probleme treten meistens so ab drei bis zehn Monaten auf. 50 Prozent der Patienten haben es beidseitig. Nach drei Wochen zeigt sich Besserung.

IPA
Eine andere Störung ist die Abtrennung des Krümmungsfortsatzes des Ellenbogenhöckers, das auf ähnliche Weise loslassen kann. Es ist nur mit Knorpel am Knochen verbunden und somit an dieser Stelle gegen mechanische Einwirkung geschwächt. Der Processus Anconaeus (PA) kann abreissen. In 30 Prozent der Fälle kommt es beidseitig vor. Das abgelöste PA muss operativ entfernt werden. Eine Verbesserung des Zustandes zeigt sich relativ rasch, wenn der Verschleiss noch nicht zu fortgeschritten ist.

Eine weitere Störung im Ellenbogengelenk kann das ungleiche Längenwachstum von Speiche und Elle sein. Die Teile passen nicht aufeinander. Es bildet sich eine Stufe. Dieser Zustand kann sich normalisieren. Wenn der Defekt aber beim bereits erwachsenen Tier festgestellt wird, muss er behandelt werden.


Quelle:hundezeitung.de

 

Pyodermie und "Hot spot" 

 

Eine eitrige, bakterielle Infektion der Haut. Die meiste Ursache ist etwa eine Infektion durch Selbstbeschädigung der Haut, also Knabbern oder Kratzen durch einen starken Juckreiz. Prognose und Therapie richten sich nach der Tiefe der Infektion, denn es ist von Bedeutung, ob sie auf der Hautoberfläche, in den äusseren Hautschichten oder in der Tiefe der Kutis (Oberhaut oder Epidermis und Lederhaut oder Dermis/Corium) vorhanden ist. Je tiefer die Pyodermis eingedrungen ist, desto zweifelhafter wird die Prognose und die Therapie langwieriger.

Bei immungeschwächten Tieren oder jenen mit einen Immundefekt breiten sich oft auch sekundäre, lokalisierte und oberflächliche Pyodermien aus. Primäre Pyodermien werden normalerweise nur durch eine einzige Keimart verursacht, bei sekundären sind es aber oft Mischinfektionen.

Bei der bakteriologischen Untersuchung von tiefen Pyodermien muss beachtet werden, dass die Entnahme der Hautprobe nicht durch Sekundärerreger von der Hautoberfläche angesteckt werden.

Überwiegender Keim ist der Staphylococcus intermedius, der fleischfresser-artspezifisch ist und sich vom Staphylococcus aureus anderer Tierarten und Menschen unterscheidet.

Je tiefer und älter die Pyodermie ist, desto länger dauert die Behandlung. Bei Antibiotikagabe muss bei oberflächlichen Pyodermien zwischen zwei und vier Wochen gerechnet werden, bei tieferen doppelt so lang. Werden die Medikamente zu früh abgesetzt oder zu niedrig dosiert, droht ein umso hartnäckigerer Rückschlag.
Man muss die Hunde zur Berechnung der Dosis exakt wiegen.

Bei Antibiotika-Therapie muss man beachten, dass der Staphylococcus intermedius oft gegen Penicillin resistent ist. Ampicillin, Tetracyline und Sulfonamide sind meist auch unwirksam. Mit einem Antibiogramm muss ein möglichst sicheres Antibiotikum mit engem Wirkspektrum gewählt werden. Bei Verdacht auf Immundefizit sind bakterizide Antibiotika den bakteriostatischen vorzuziehen.

Es kann sein, dass nach einer erfolglosen Behandlungswoche auf ein anderes Mittel umgestellt werden muss, nach einer weiteren Überprüfung der Anfangsdiagnose.

Pyotraumatische Dermatitis wird auch als Hot spot bezeichnet. Früher sagte man zu dieser nässenden Dermatitis Sommerekzem. Die Ursache ist noch nicht genau bekannt, aber es dürften versteckte kleine Traumata, Ektoparasitenstiche durch Flöhe, Allergien, Veränderungen des Haut-pH-Wertes, Trichombildungen und Reizung durch Pflanzengrannen als Auslöser gelten.

Die Läsionen treten akut auf und werden erst von Haaren befreit, damit sie trocknen können, dann mit milden Antiseptika behandelt und bei eitrigen Stellen vorher mit 2-3 Prozent Wasserstoffperoxid gereinigt. Anschliessend folgt eine Lokalbehandlung mit wässrigen Antiseptika und milden Adstringentien. Adstringentien sind äusserlich wirkende Mittel, die an Wunden und Schleimhäuten durch Eiweissfüllung oder -fixierung Membranen bilden und dadurch entzündungswidrig, bakteriostatisch, austrocknend und blutstillend wirken.

Bei heftiger Entzündung können zeitlich begrenzt corticoidhaltige Lösungen verabreicht werden.

Wenn die Läsionen abgetrocknet sind, muss mit hautpflegenden Cremes weiterbehandelt werden, bis zum Nachwachsen der Haare.

Ursachen und Entstehung

1. Ursachen

Lange Zeit ging man davon aus, dass „Hot spots“ ihre Ursache in verminderter Belüftung des Fells zusammen mit erhöhter Temperatur auf der Hautoberfläche haben. Für diese Vermutung sprach, daß diese Hautprobleme bevorzugt in der warmen Jahreszeit und bei Hunden mit dichtem, langem Fell auftreten. Mittlerweile ist bekannt, dass es nicht eine Ursache, sondern eine Reihe ganz unterschiedlicher Faktoren gibt, die zur Entwicklung eines solchen „Hot spots“ prädisponieren. Bekannt sind „Hot spots“ als:

1. Allergische Reaktion auf Flöhe. Dabei treten, ähnlich wie bei der klassischen Flohbissallergie des Hundes auch, die Veränderungen meist im Bereich von Kruppe und Oberschenkeln auf.

2. Allergische?) Reaktion auf schmerzhafte , juckende oder entzündliche Prozesse in der unmittelbaren Nachbarschaft. Hier sind als häufigste Ursachen Entzündungen der Ohren ( „Hot spots“ im Bereich von Backe, seltener am Hals, s. Abb. 3 ) und der Analbeutel ( „Hot spot“ im Bereich von Kruppe, Oberschenkel oder Innenschenkel, s. Abb. 4 und 5 ) zu nennen.

3. Reaktion auf mechanische/anatomische Probleme: Fremdkörper oder reizende Substanzen im Fell ( auch Reste von Medikamenten, Shampoos etc. ) sowie ein verschmutztes, verfilztes Fell können zur Entstehung von „Hot spots“ führen. Diese befinden sich dann – ohne Prädilektionsstellen – in der Nähe des oder der solchermaßen veränderten Bezirke, können auch unter Plattenverfilzungen flächenhaft auftreten. Bei Tieren mit dichtem Haarkleid und starkem Speichelfluss wie beispielsweise Neufundländern kann man während der warmen Jahreszeit häufig „Hot spots“ im Bereich neben den Lefzen sowie unter dem Hals beobachten. Ursache ist eine Mazeration der Haut infolge einer Akkumulation von Feuchtigkeit zusammen mit erhöhter Temperatur auf der Hautoberfläche ( „Treibhauseffekt“ ).

4. Reaktion auf kleine Verletzungen wie Schürfwunden etc. oder auf Irritationen beispielsweise nach dem Scheren.

5. Allergische Reaktion auf andere Ektoparasiten, z. B. Milben ( v. a. Cheyletiellen ), Zecken.

6. Manifestation einer anderen allergischen Erkrankung wie Allergie auf Aeroallergene ( „Atopische Dermatitis“ ), Futterbestandteile. Dies gilt v. a. für rezidivierende Fälle.

Neben diesen prädisponierenden Faktoren gibt es zusätzlich eine Prädisposition für bestimmte Hunderassen, einen „Hot spot“ zu entwickeln. Hierzu gehören Labrador, Golden Retriever, Collie, DSH, Bernhardiner, Neufundländer, Rottweiler und Bobtail. Generell sind allerdings, wie bereits erwähnt, Hunde mit langem Haarkleid und/oder dichter Unterwolle überdurchschnittlich häufig betroffen. Rottweiler, Neufundländer, Golden Retriever und Bobtail tendieren weiterhin besonders zur Ausbildung von „Hot spots“.



2. Entstehung

Bei den oberflächlichen „Hot spots“ steht die Selbsttraumatisierung aufgrund von Juckreiz und allergischen Reaktionen im Vordergrund: Die Hunde lecken, knabbern und kratzen – je nach Lokalisation – so stark, dass binnen kürzester Zeit ( meist Stunden bis höchstens 1 Tag ) die beschriebenen Veränderungen auftreten. Bakterielle Entzündungen sind hier ursächlich nicht beteiligt. Die Exsudatbildung führt allerdings zu guten Lebensbedingungen für die auf Haut und Schleimhaut ubiquitären Bakterien. Gerade bei länger bestehenden Veränderungen ( wenn beispielsweise der „Hot spot“ erst nach einigen Tagen bemerkt wird ) kann es dann zu einer sekundären bakteriellen Besiedelung und Infektion kommen.

Im Gegensatz hierzu steht der tiefe „Hot spot“ eine echte bakterielle Infektion dar: Es kommt zu einer Follikulitis ( Haarbalgentzündung ), die auch auf das umliegende Gewebe übergreifen kann. Diese Entzündung ist meistens sehr schmerzhaft, so dass die Selbsttraumatisierung geringer ist. Da die Bakterien hier eine zentrale Rolle spielen, müssen sie auch entsprechend intensiv behandelt werden, um ein Übergreifen der Entzündung in tiefere Hautschichten und eine Zerstörung der Haarbälge zu verhindern. Die Behandlung erfolgt hier meist mit Tabletten und äußerlicher Behandlung und die ist wesentlich langwieriger als bei der oberflächlichen Form.



Formen und Aussehen des „Hot spots“

Der „Hot spot“ tritt in 2 Erscheinungsbildern auf, die auch von geübten Tierärzten nicht immer ohne weitere Untersuchungen unterschieden werden können. Der erste und wichtigste Schritt ist das Ausscheren des betroffenen Bereiches, was je nach Lokalisation und nach Temperament des Patienten gerade bei den sehr schmerzhaften tiefen Formen eine Sedation oder eine Allgemeinanästhesie erforderlich macht. Da eine richtige Einstufung des „Hot spots“ in oberflächliche oder tiefe Form von entscheidender Bedeutung für die Behandlung ist und die örtliche Behandlung bei dieser Hauterkrankung den wichtigsten Teil der Therapie darstellt, sollte keinesfalls auf die Maßnahme verzichtet werden. Beim anschließenden Abtasten der Veränderung kann die Einteilung in oberflächliche und tiefe Form bestätigt werden.

Ein oberflächlicher „Hot spot
Typisch für diese etwas häufiger auftretende Form ist ein haarloser, nässender, in der Mitte gelblich glänzender Bezirk, der von einem rötlichen Randbezirk umgeben und von der umgebenden gesunden Haut scharf abgegrenzt ist. Die Haare aus der Umgebung sind meist mit der Veränderung verklebt, die Veränderung selbst mehr oder weniger haarlos.

Die Größe variiert von 10 Pfennig- bis Handflächengröße, die Form ist meist rundlich bis oval ( Abb. 1 und 2 ).

Juckreiz ist vorhanden und i.d.R. sehr stark. Beim Abtasten erscheint die Veränderung eher flach und ist kaum schmerzhaft.



Ein ausgegorener tiefer „Hot spot
( bakterielle Follikulitis und Furunkulose)

Der tiefe „Hot spot“ ist ebenfalls mehr oder weniger haarlos und variiert in der Größe von 10 Pfennig- bis Handflächengröße.

Im Gegensatz zu der oberflächlichen Form ist er aber eher schlecht zur Umgebung hin abgegrenzt und hat zahlreiche sogenannte „Satelliteneffloreszenzen“ außerhalb der eigentlichen Veränderung. Diese zeigen sich als kleine Pusteln, offene und nässende Stellen und werden in der Regel erst nach dem Ausscheren sichtbar ( Abb. 4 und 5 ). Die gesamte Veränderung ist verdickt und scherzhaft, so dass eine genaue Untersuchung mit Abtasten in vielen Fällen erst nach Sedation erfolgen kann (Abb.3). Der Juckreiz ist gering oder fehlt ganz.



Vorbeugende Maßnahmen

Manche Hunde neigen gerade in der warmen Jahreszeit immer wieder zur Entwicklung solcher „Hot spots“. Eine gute Fellpflege und –hygiene sollten eigentlich selbstverständlich sein. Ohren und Analbeutel sollten regelmäßig kontrolliert und falls nötig behandelt werden. Bei Tieren, deren Probleme durch Flöhe hervorgerufen werden, empfehlen sich zur Flohkontrolle Präparate, die einen „Anti-Feeding-Effekt“ haben. Diese verhindern bereits einen Flohbiss und damit das Eindringen von Flohspeichel in den Körper, der die allergische Reaktion auslöst. Bildet sich trotz all dieser Bemühungen trotzdem ein „Hot spot“, wird er in der Regel sehr früh bemerkt und kann entsprechend behandelt werden, ehe er sich weiter ausbreitet oder Komplikationen auftreten.

Diagnostisches Vorgehen:

Die Diagnostik erfolgt in 2 Stufen: Zunächst wird die Diagnose „Hot spot“ gestellt, als nächstes wird nach den möglichen Ursachen gesucht:

Rasse ( Präposition? ), Jahreszeit, Vorbericht ( v.a. hochakutes Auftreten ), klinisches Bild und Lokalisation der Veränderung.

Diagnose: „Hot spot”
Ausscheren der Veränderung ( gleichzeitig Einordnung oberflächliche oder tiefe Form)

Abklärung der möglichen Ursache(n)

Je nach Lokalisation der Veränderung(en)

- Untersuchung auf Flöhe ( generell zu empfehlen )

- Untersuchung auf Verfilzungen, Fremdkörper im Fell etc.

Eingehende Untersuchung der Ohren, evtl. Ohrabstrich und zytologische Untersuchung der beteiligten Organismen (Bakterien, Hefepilze etc. )

Untersuchung und evtl. gezielte Behandlung der Analbeutel

Untersuchung auf andere Ektoparasiten ( Hautgeschabsel, Klebeband – Abklatsch, Anreicherungsverfahren etc. )

( Evtl. ): Abklärung anderer Allergien ( Intrakutantest bei atropischer Dermatitis, Eliminations-/Provokationsdiät bei Futtermittelallergie )

Quelle: hundezeitung.de